Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Melanie Greve, Schöne Aussicht 10, 22085 Hamburg, Deutschland und ihren Kund:innen über die Erbringung von Dienstleistungen.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer:innen, Unternehmen, Selbstständige und sonstige Geschäftskund:innen. Verträge mit Verbraucher:innen werden nicht geschlossen.

Abweichende Vereinbarungen können im jeweiligen Einzelvertrag getroffen werden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

2. Gegenstand der Leistungen

Die Auftragnehmerin unterstützt ihre Auftraggeber insbesondere in den Bereichen:

Der konkrete Umfang der Leistungen wird jeweils individuell zwischen den Parteien vereinbart.

Die Auftragnehmerin schuldet grundsätzlich die vereinbarten Dienstleistungen, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Soweit im Einzelfall ausdrücklich ein bestimmtes Ergebnis geschuldet sein soll, ist dies gesondert zu vereinbaren.

3. Vertragsschluss und Leistungsumfang

Ein Vertrag kommt durch die individuelle Vereinbarung der Parteien zustande, beispielsweise per E-Mail, schriftlichem Vertrag oder in anderer nachweisbarer Form.

Leistungsumfang, Beginn, zeitlicher Umfang und Vergütung werden individuell vereinbart.

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Erfüllung einzelner Aufgaben geeignete technische Hilfsmittel und digitale Werkzeuge einzusetzen.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt der Auftragnehmerin alle für die Durchführung der vereinbarten Leistungen erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Entscheidungen rechtzeitig zur Verfügung.

Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte, Daten, Unterlagen und sonstigen Materialien rechtmäßig verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.

Verzögerungen, die dadurch entstehen, dass erforderliche Informationen, Entscheidungen oder Zugänge nicht rechtzeitig bereitgestellt werden, gehen nicht zulasten der Auftragnehmerin.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der jeweils individuell getroffenen Vereinbarung.

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Abrechnung nach Zeitaufwand auf Grundlage des vereinbarten Stundensatzes.

Rechnungen sind innerhalb der auf der jeweiligen Rechnung angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug zu begleichen.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

6. Termine und Leistungszeiten

Vereinbarte Termine und Fristen werden nach Möglichkeit eingehalten.

Soweit Termine oder Fristen von der rechtzeitigen Mitwirkung des Auftraggebers oder von Umständen außerhalb des Einflussbereichs der Auftragnehmerin abhängig sind, verlängern sich diese angemessen.

Die Auftragnehmerin informiert den Auftraggeber über absehbare Verzögerungen, soweit dies möglich und zumutbar ist.

7. Vertraulichkeit

Die Auftragnehmerin behandelt vertrauliche Informationen, die ihr im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich und verwendet diese ausschließlich zur Durchführung des jeweiligen Auftrags.

Diese Verpflichtung gilt auch über die Beendigung der Zusammenarbeit hinaus.

Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

8. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Zusammenarbeit unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.

Soweit im Rahmen eines Auftrags eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag des Auftraggebers erfolgt und die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind, schließen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

9. Einsatz digitaler und KI-gestützter Werkzeuge

Die Auftragnehmerin kann zur Unterstützung ihrer eigenen Arbeitsprozesse digitale Werkzeuge und – soweit geeignet – KI-gestützte Anwendungen einsetzen.

Der Einsatz solcher Werkzeuge stellt keine eigenständige Beratungs- oder Schulungsleistung im Bereich künstlicher Intelligenz dar.

Vertrauliche oder personenbezogene Daten werden nur unter Beachtung der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Anforderungen und der getroffenen Vereinbarungen verarbeitet.

10. Arbeitsergebnisse und Nutzungsrechte

Individuell für den Auftraggeber erstellte Arbeitsergebnisse dürfen vom Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung für die vertraglich vereinbarten Zwecke genutzt werden.

Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, werden keine ausschließlichen Nutzungsrechte übertragen.

An bereits bestehenden Konzepten, Methoden, Vorlagen, Arbeitsweisen, Know-how und sonstigen Unterlagen der Auftragnehmerin verbleiben die Rechte bei der Auftragnehmerin.

11. Haftung

Die Auftragnehmerin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

12. Verantwortlichkeit für Inhalte und Entscheidungen

Die Auftragnehmerin unterstützt den Auftraggeber organisatorisch, strategisch und operativ. Die unternehmerischen Entscheidungen des Auftraggebers sowie die Verantwortung für dessen Geschäftsmodell, Angebote, Inhalte, rechtliche Anforderungen und wirtschaftliche Entscheidungen verbleiben beim Auftraggeber.

Die Auftragnehmerin übernimmt keine Garantie für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.

13. Laufzeit und Kündigung

Die Laufzeit und Kündigungsfristen richten sich nach der jeweiligen individuellen Vereinbarung.

Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, können laufende Dienstleistungsverhältnisse mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Bereits erbrachte Leistungen sind bis zum Beendigungszeitpunkt zu vergüten.

14. Zurückbehaltungsrecht

Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die weitere Leistungserbringung vorübergehend einzustellen, wenn der Auftraggeber mit fälligen Zahlungen trotz angemessener Zahlungsaufforderung in Verzug ist.

Gesetzliche Rechte der Parteien bleiben unberührt.

15. Aufrechnung

Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.

16. Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dieses anwendbar wäre.

17. Gerichtsstand

Soweit gesetzlich zulässig, ist Gerichtsstand der Sitz der Auftragnehmerin.

Die gesetzlichen Regelungen über Gerichtsstände bleiben unberührt.

18. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt.

Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: September 2026